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Gradient Descent

Wähle eine Verlustfunktion, klicke ins Diagramm für den Startpunkt und beobachte, wie Lernrate und Momentum den Optimierungspfad beeinflussen.

Verlustfunktion

Klicke ins Diagramm, um den Startpunkt zu setzen. ✕ = globales Minimum.

0Schritte
10.2500Loss
6.4031|∇L|
α = 0.1000
0.00010.5
β = 0.00
0 (kein)0.99

Geschwindigkeit

Update-Regel

Gradient Descent:

w := w − α · ∇L(w)

w = Parameter (Gewicht)

α = Lernrate (learning rate)

∇L = Gradient der Verlustfunktion

Mit Momentum (β):

v := β·v − α · ∇L(w)

w := w + v

v = Geschwindigkeit (velocity)

β = Momentum-Faktor

β=0 → Standard GD

Konzepte

L

Was ist eine Verlustfunktion?

Die Verlustfunktion (Loss) misst, wie falsch das Modell liegt. Das Ziel des Trainings ist es, diesen Wert zu minimieren. In 2D wird sie als Landschaft dargestellt: Täler = niedriger Loss, Gipfel = hoher Loss.

Was ist der Gradient?

Der Gradient ∇L ist ein Vektor, der in die Richtung des steilsten Anstiegs zeigt. Gradient Descent geht in die entgegengesetzte Richtung – bergab. Der orangene Pfeil im Diagramm zeigt die Abstiegsrichtung.

α

Was macht die Lernrate?

Die Lernrate α bestimmt die Schrittgröße. Zu klein: sehr langsame Konvergenz. Zu groß: der Algorithmus springt über das Minimum hinaus und divergiert. Bei der länglichen Schüssel siehst du diesen Effekt deutlich.

p

Was ist Momentum?

Momentum speichert die 'Richtung' der letzten Schritte und setzt sie fort – wie eine rollende Kugel. Das hilft, flache Regionen schneller zu durchqueren und in engen Tälern (z. B. Rosenbrock) stabiler zu bleiben. Moderne Optimizer wie Adam nutzen Momentum.